Basel: Jazzfestival

John Scofield Gerald ClatonJohn Scofield & Gerald ClaytonAm 27. April beginnt im schweizerischen Basel das 36. Jazzfestival. Zum Auftakt gedenken Magnus Öström (Schlagzeug) und Dan Berglund (Bass) mit „33 Years e.s.t. – Tribute to Esbjörn Svensson Trio“ im Musiksaal des Stadtcasino mit gemeinsamen Freunden ihres 2008 verstorbenen Kollegen, dem Pianisten Esbjörn Svensson. Bis zum 26. Mai kommt es dann auf diversen Baseler Bühnen zu interessanten Paarungen wie der von Iiro Rantala und Stefano Bollani, von John Scofield und Gerald Clayton, von Emma Rawicz und Gwilym Simcock, von Johanna Summer und Jakob Manz, von Rosario Giuliani und Giovanni Mirabassi oder der von Joel Lyssarides und Georgios Prokopiou. Sängerin Savina Yannatou spielt mit Primavera en Salonico, Marco Mezquida gibt ein Solokonzert, Fusion-Schlagzeugerin Rachel Z hat in ihrem Trio den Schlagzeuger Omar Hakim an Bord, und die britische Saxofonistin Nubya Garcia spielt mit ihrer eigenen Band.

Besondere Erwähnung verdienen die Konzerte von Brazil-Legende Marcos Valle („Summer Samba“) und von Saxofonist Joshua Redman, der mit dem Pianisten Paul Cornish, dem Bassisten Philip Norris und dem Schlagzeuger Nazir Ebo nach Basel kommt. Flamenco-Gitarrist Tomatito gibt ein Duokonzert mit seinem Sohn José del Tomate und spielt danach mit seinem New Sextet. Bassistin Eva Kruse tritt mit ihrem Quintett auf, in dem Eric Schaefer am Schlagzeug sitzt – beide wurden im Trio em des Pianisten Michael Wollny bekannt, der wiederum zusammen mit dem französischen Saxofonisten Émile Parisien in Basel zu erleben ist. Sehr zu empfehlen ist auch das Konzert der Sängerin China Moses. Die Tochter von Dee Dee Bridgewater hat nicht nur eine begnadete Gesangsstimme, sondern auch eine formidable Bühnenpräsenz.

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Jazzfestival Basel

Text
Eric Mandel
Foto
Callum McGregor/Ogata

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