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Myra Melford

Snowy Egret

(Yellowbird/Soulfood)

Myra Melford – Snowy Egret (Cover)‚Snowy Egret‘, ein Silberreiher als Namenspate für ein Quintett, das lässt Bilder aufsteigen, Bilder, die mit (fast) jedem Takt der neuen CD der Pianistin Myra Melford an Klarheit und Schärfe gewinnen. Es ist eine zarte, feingliedrige Musik, die die Pianistin in den zehn Kompositionen für ‚Snowy Egret‘ angelegt hat, schlank und kein bisschen auftrumpfend, doch dabei sehr beweglich und dynamisch. Und über allem liegt eine leichte Decke von kontemplativer Naturnähe. Während Ron Miles seinem Kornett eher die lyrischen Seiten abringt und seinen Klang im Unisono an demjenigen des Gitarristen Liberty Ellman reibt oder auch an der Klarheit der Linienführung Melfords, halten Stomu Takeishi am E-Bass und Tyshawn Soreys Schlagzeugspiel im Untergrund den Herzschlag der Musik in steter Bewegung. In Europa gehört Melford zu den übergangenen Großen des aktuellen Jazz. Mit ‚Snowy Egret‘ zeigt sie, dass das ein Fehler ist.

Text
Stefan Hentz
, Jazz thing 108

Veröffentlicht am unter Reviews
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