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Moor Mother

Jazz Codes

(Anti/Indigo)

Moor Mother – Jazz Codes (Cover)Camae Ayewa ist ein Universaltalent: Dichterin, Pädagogin, Aktivistin, Songwriterin, Komponistin und Sängerin. Ihre lyrischen und gesanglichen Qualitäten stellte sie beispielsweise den Free-Jazz-Kollektiven Irreversible Entanglements und Art Ensemble of Chicago zur Verfügung. „Jazz Codes“ ist bereits das siebte Soloalbum als Moor Mother innerhalb von nur sechs Jahren. Und das ist wieder beeindruckend qualitätsvoll. Gleich mit dem Titel gibt sie unverblümt die musikalische Richtung vor. Dabei dehnt sie diesen Stilbegriff auf ihre Art, bringt freie Passagen mit lärmendem Experiment zusammen, lässt mal Blues, mal HipHop durchschimmern. In den Texten, die sie einem ihrer Gedichtbände entnommen hat, verneigt sich Moor Mother vor Größen wie Mary Lou Williams, Woody Shaw oder Amina Claudine Myers. Ursprünglich sollte das Buch von einer CD mit Jazzloops begleitet werden. Aber dieses Material wurde so umfangreich, dass sie immer mehr darin aufging, Songs formte, Sänger/-innen und Musiker/-innen wie Melanie Charles, die Flötistin Nicole Mitchell, die Harfenistin Mary Lattimore oder Pianist Jason Moran dazuholte. Aus deren Spuren und der eigenen Poesie formte Ayewa dann ihre melodischen, hoch spannenden, durchgängig Gänsehaut erzeugenden „Jazz Codes“. Ganz sicher ein Anwärter für die Bestenlisten 2022.

Text
Olaf Maikopf
, Jazz thing 145

Veröffentlicht am unter Reviews

Jazztage Dresden 2022