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Mike Pride

I Hate To Work

(RareNoise/Cargo)

Mike Pride – I Hate To Work (Cover)Der New Yorker Schlagzeuger Mike Pride ist ein ebenso leidenschaftlicher wie humorvoller Erzähler. Vor 20 Jahren trommelte er für die DC-Hardcore-Band MDC, auf deren Songs er jetzt in seinem Trio mit Jamie Saft und Brad Jones zurückgreift und sie zu Fake-Jazz-Standards umformuliert. Der Titel seines Albums scheint sich gleich im Opener des Albums zu manifestieren. Zurückhaltender kann ein Pianotrio kaum an die Arbeit gehen. Man hat Pride auch schon opulenter gehört, zum Beispiel auf seinen Duoplatten mit Jon Irabagon. Doch hier schrammt er oft haarscharf am Bar-Piano-Jazz vorbei, kriegt aber stets die Kurve – und dieses Augenmaß macht eben den besonderen Drive dieser Einspielung aus. Man kann sich nie ganz sicher sein, ob sich das Trio und seine Gäste, unter anderen Jim Thirlwell, gerade selbst auf die Schippe nehmen oder tatsächlich auf dem überaus leichten Flow der Songs dahinschweben. Wie auch immer, es macht Spaß, ihnen bei ihren ungewöhnlichen Adaptionen und Transformationen zuzuhören und mitzuschweben.

Text
Wolf Kampmann
, Jazz thing 142

Veröffentlicht am unter Reviews

Jazztage Dresden 2022