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Matthias Schubert & Multiple Joy[ce] Ensemble – 9 Compositions (Cover)Das Multiple Joy[ce] Ensemble, die kleinere Version eines Orchesters, dessen Pool an die 30 Musiker ausmacht, wurde vor etwa zehn Jahren von Frank Gratkowski, Carl Ludwig Hübsch und Matthias Schubert gegründet, „um komplexe Notationen und Konzeptimprovisationen gleichermaßen auf höchstem Niveau verwirklichen zu können.“ Was die Website programmatisch formuliert, exekutiert Schubert mit diesem Album in der Tat und das ziemlich spannend. Der Saxofonist lässt dafür sein Instrument liegen und führt die elfköpfige Band durch Klanggebilde, in denen Neue Musik und Noise die Extreme bilden. Einige Kompositionen hat er sowohl seinen Einflüssen wie auch Kollegen des Ensembles gewidmet; dabei kommen hübsche Namen heraus wie „Conlon Zoubek“, „Anthonykowski“ oder „Duke Muche“. Auf letzterem übernimmt Posaunist Matthias Muche die Leitstimme und ein bisschen kratzt hier der Blues an den Takten. Einfach schön ist Schuberts von Messiaen inspiriertes „Ende der Zeit“, ein zartes, beinahe liedhaftes Stück; einige ungewohnte Geräusche gibt’s bei „Moose“ zu erleben, und richtig überrumpelt wird man in „Frith Fields“: mit Lautstärke.

Text
Uli Lemke
, Jazz thing 102

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