Larry Carlton

Plays The Sound Of Philadelphia

(335 Records/in-akustik)

Larry Carlton - Plays The Sound Of PhiladelphiaEs ist ein Tribute und so durch und durch amerikanisch, dass die Beurteilung aus der Perspektive des am Kunstanspruch der Moderne geschulten Europäers nicht leicht fällt. Denn auf der einen Seite ist „Larry Carlton Plays The Sound Of Philadelphia“ smartes Gedudel, das die Ära des fröhlich-kommerziellen Souls der 1970er und ‚80er geschmeidig und toneloquent feiert. Auf der anderen aber lächelt der Gitarrist und Studio-Altmeister derart zufrieden vom Cover entgegen und versteht dieses Wohlempfinden auch musikalisch konsequent umzusetzen, sodass man dem Album Unrecht täte, würde man es einfach als Muzak abtun. Und natürlich versteht jeder der Beteiligten vom Bläsersatz bis zum Background-Gesang sein Handwerk, allen voran Carlton selbst, dessen Soli trotz Smooth-Teppich Energie und Eleganz ausstrahlen. So kann man meckern und auch wieder nicht, denn dieses Album ist schlicht aus einer anderen Welt.

Text
Ralf Dombrowski
, Jazz thing 88

Veröffentlicht am unter Reviews
Trackback URL: https://www.jazzthing.de/review/larry-carlton-plays-the-sound-of-philadelphia/trackback/

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Abonnieren: Benachrichtigung bei neuen Kommentaren
oder ohne Kommentar abonnieren.