Jasper Høiby

Fellow Creatures

(Edition/Harmonia Mundi)

Jasper Høiby – Fellow Creatures (Cover)Gerade erst hat er mit seinem Trio Phronesis das famose Album „Parallax“ veröffentlicht – Rezension in Jazz thing 113 –, da ist der dänisch-englische Bassist Jasper Høiby mit einer neuen Band am Start. Auf „Fellow Creatures“ spielt er mit einem Quintett, zu dem der Saxofonist Mark Lockheart und die Nachwuchs-Hoffnung Laura Jurd an der Trompete gehören. In den Liner Notes entschuldigt sich der Bandleader dafür, dass die Musik auf diesem Album vielleicht „weniger explosiv“ als Phronesis klänge. Dazu besteht allerdings kein Anlass. Die zehn Songs strahlen vielmehr eine Weite und ein unterschwelliges Feuer aus, die das Unternehmen immer aufregend klingen lassen, natürlich auf eine ganz andere Art als Phronesis. Inspiriert wurde Høiby von einem Buch der Polit-Aktivistin Naomi Klein, und das erklärt vielleicht auch die Dringlichkeit, mit der die Band bei dieser nicht einfachen Musik zur Sache geht. Høiby wünscht sich, dass man „Fellow Creatures“ möglichst so, wie es konzipiert wurde, zur Kenntnis nimmt – also am Stück.

Text
Rolf Thomas
, Jazz thing 115

Veröffentlicht am unter Reviews
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