ELBJAZZ 2018

Jane Ira Bloom

Sixteen Sunsets

(Outline)

Jane Ira Bloom – Sixteen Sunsets (Cover)Sie wird Poetin des Sopransaxofon genannt und ist zur Zeit die wohl markanteste Stimme auf diesem Instrument. Denn das Sopran gilt als schwierig zu intonieren und verfügt über weniger Kraft im tiefen Register. Was lange dazu beitrug, dass das Sopransaxofon kaum beliebt war. Damals, als Jane Ira Bloom anfing, war das ihre Chance, mit individuellem Spiel und Sound etwas Neues zu erfinden. Nach unter anderem Experimenten mit Elektronik hat sie sich für ihr 15. Album von den langjährigen Begleitern Dawn Clement, Mark Helias und Bobby Previte getrennt, um mit einem neuen, rein akustischen Trio mit Drummer Matt Wilson und Newcomer-Pianist Dominic Fallacaro ausschließlich Balladen zu spielen. Außer sechs eigenen noch acht aus dem „Great American Songbook“, wie zum Beispiel Gershwins „I Loves You Porgy“ und Billy Holidays „Left Alone“. In ihrem angenehm melancholischen Vortrag spielt Bloom die scheinbar grenzenlosen Möglichkeiten ihres Instruments aus, bereichert die ergreifenden Melodien durch ihr prächtiges Timbre auf dem Sopran. Übrigens, „Sixteen Sunsets“ wurde gerade für den Grammy 2014 nominiert.

Text
Olaf Maikopf
, Jazz thing 102

Veröffentlicht am unter Reviews
Trackback URL: https://www.jazzthing.de/review/jane-ira-bloom-sixteen-sunsets/trackback/

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Abonnieren: Benachrichtigung bei neuen Kommentaren
oder ohne Kommentar abonnieren.