Forsonics

Open Water

(JazzSick/Membran)

Forsonics – Open Water (Cover)Einen gediegenen Fusion-Sound zwischen Pat Metheny („Spring In Mind“, „Prêt-à-Porter“) und Yellowjackets („Seven Summits“) präsentiert diese deutsche Viererbande, deren Sound von Gitarrist Thomas Nordhausen und Trompeter Chris Fischer geprägt wird. Originelle Fremdkompositionen haben die Forsonics auch im Repertoire: So ist „Can’t Buy Me Love“ von den Beatles selten, Herbert Grönemeyers „Männer“ wohl noch nie verjazzt worden. Schlagzeuger Andy Gillmann sorgt durchweg für einen feinen Groove und hat unter anderem den rasanten Opener „Way Of Water“ geschrieben, Keyboarder Carsten Stüwe hat ein Händchen für einen variantenreichen Sound und zudem die feine Ballade „Not In Vienna“ verfasst. Einziger Kritikpunkt: Das Album klingt schon arg brav, man wünscht sich öfter, dass die Band mehr ins Risiko gehen würde. Da gibt es einfach Acts, die weiter sind, vor allem aus Großbritannien: Das Ezra Collective oder GoGo Penguin fallen einem ein.

Text
Rolf Thomas
, Jazz thing 151

Veröffentlicht am unter Reviews

jazzfuel