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Cochemea

Vol. II: Baca Sewa

(Daptone/Groove Attack)

Cochemea – Vol. II: Baca Sewa (Cover)Als Solist, Studiomusiker und Komponist/Arrangeur war Cochemea in den vergangenen 25 Jahren mit Kollegen wie Archie Shepp, Antibalas, The Roots und Quincy Jones zu hören. Der Saxofonist, dessen Spiel auf dem elektrischen Altsaxofon etwas an Eddie Harris erinnert, ist auch bekannt als Mitglied der Dap-Kings. Nun setzt er die kulturelle Erkundung, die 2019 mit „All My Relations“ begann, fort, taucht in zehn mitreißend spirituellen Nummern tief in sein indigenes Erbe ein, einschließlich Erinnerungen an die Identität seiner Familie vor der spanischen Kolonialisierung. Auf „Baca Sewa“ kombiniert er eine atmosphärische Mischung aus Gesängen und Percussion mit seiner gefühlvollen Saxofonstimme. Das Album ist voll von akustischen Tributen und Erinnerungen, „Chito’s Song“ ist eine kontemplative, ätherische Hommage an einen geliebten Onkel, „Curandera“ beschwört die Erinnerung an die unbändige Heilkraft von Medizinfrauen und mit „Black Pearl“ denkt Cochemea an seinen Urgroßvater, der als Perlentaucher versklavt wurde. Meist sind es als Call & Response gespielte Stücke, in denen seine Saxofonmelodie von vokalen „La-Las“ beantwortet wird, getragen von ruhiger, sechstaktiger Percussion. Das fühlt sich tief verwurzelt an, ist aber tatsächlich alles andere als traditionell und ganz sicher einzigartige Musik.

Text
Olaf Maikopf
, Jazz thing 140

Veröffentlicht am unter Reviews

Jazztage Dresden 2022