Trio Joubran (Foto: Karim Ghattas)Live bei Vagamondes: Trio Joubran
(Foto: Karim Ghattas)
Das alljährlich im Januar stattfindende Festival „Vagamondes“ im elsässischen Mulhouse setzt 2020, in seiner achten Ausgabe, unter anderem einen Akzent auf Katalonien. Dabei vereint es wie immer verschiedene künstlerische Disziplinen, präsentiert Tanz, Theater, Film, Ausstellungen und Musik. Highlights unter den musikalischen Programmpunkten sind dieses Mal zum Beispiel die drei palästinensischen Brüder vom Trio Joubran, die in ihrer Musik hochvirtuose Spielkunst auf der Oud mit dem politischen Anliegen ihres Volkes verknüpfen. Die beiden katalanischen Künstler Laia Torrents et Roger Aixut präsentieren eine Klanginstallation aus rituellen Objekten namens „Démons“.

Sonia Gómez und Ramon Balagué lassen in ihrer Bühnenproduktion „A Vore“ katalanische Folklore mit zeitgenössischem Tanz kollidieren. Westafrikanische Farben und europäischer Jazz erproben in der gemeinsamen Show des Red Desert Orchestra und der Kaladjula Band ihre Schnittmengen. Und zum Finale wird der südfranzösische Gitarrist Antoine „Tato“ Garcia ein Konzert geben: Er hat sich auf die Rumba Gitane spezialisiert, seine Kompositionen wurden bereits von international bekannten Regisseuren wie Tony Gatlif oder Agnès Jaoui als Soundtrack verwendet. „Vagamondes“ findet vom 14. bis 25. Januar in der Filature Mulhouse statt.

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„Vagamondes“

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

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