Jimmy Dludu (Foto: André-Pierre, wikimedia/cc-by-2.0)Preisträger der Kategorie „African Jazz“: Jimmy DludluIm nigerianischen Lagos sind am vergangenen Sonntag die Gewinner des All Africa Music Awards (AFRIMA) ermittelt worden. Preise werden in 22 Kategorien vergeben, die den ganzen Kontinent umspannen, daneben gibt es Awards für den jeweils besten männlichen und weiblichen Künstler der fünf Großregionen Afrikas. Die Liste der Preisträger ist erhellend, wirft sie doch einmal mehr ein Bild darauf, wie wenig die Realität des afrikanischen Musikmarkts mit der europäischen Perspektive zu tun hat. Der Award für das Album des Jahres geht an den Marokkaner Ahmed Soultan mit „Music Has No Boundaries“, der Songwriter des Jahres ist der Ugander Unique. Die ghanaischen Hiplifer VVIP tragen den Preis für die beste Band mit ihrem Album „Dogo Yaro“ davon, gleichzeitig wurden sie für das beste Video des Jahres gekürt. Bei den Newcomern entschied sich die Jury für den Marokkaner Amine Aub, in der Sektion „African Jazz“ ist der südafrikanische Gitarrist Jimmy Dludlu der Sieger. Die Beninerin Zeynab ist mit „Bolojo“ in der Kategorie traditionelle Musik der Auserwählte. Einzig und allein in der Sparte „Legendaray Award“ findet sich mit Manu Dibango ein bei uns lange vertrauter Name. Einen Überblick über alle Gewinner gibt es auf der AFRIMA-Seite.

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AFRIMA

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

Foto
André-Pierre (wikimedia / cc-by-2.0)

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