Elbphilharmonie: Libanon-Festival

Abeer NehmeAbeer NehmeVom 29. Oktober bis zum 1. November widmet sich die Hamburger Elbphilharmonie in einem Special einmal mehr wieder einem Land: Der Libanon steht mit seinen vielschichtigen musikalischen Facetten im Wahrzeichen der Hansestadt auf dem Programm. Die Kultur des Landes ist ein Abbild der heterogenen und widersprüchlichen Struktur seiner Bevölkerungs- und Glaubenswelt. Ihr kommt, so die Veranstalter, „dabei eine besondere Rolle zu, gerade in kriegerischen Zeiten: als Anker ins Leben, als Ausdruck der eigenen Identität ebenso wie als Plattform für Austausch und Ausgleich.“

In vier Tagen bildet das Festival all die Facetten zwischen Chansons, arabischen Skalen und elektronischen Beats ab. Mit dabei ist die große Sängerin Tania Saleh, die in ihren Songs persönliches und politisches Erleben auf eine bilderreiche Ebene führt. Ihre Vokalkollegin Abeer Nehme dürfte die Entdeckung für deutsche Hörerinnen und Hörer sein, sie ist weitaus unbekannter als Saleh. Mit Sanam ist ein Sextett am Start, das Rock, Poesie und Einflüsse aus Ägypten verbindet. Einen multimedialen Electro-Transfer des typisch regionalen Tanzes Dabke bietet Rayess Bek an. Und die klassisch arabische Abteilung in einer neuen Lesart ist mit Buzuq und Oud in Gestalt von Farah Kaddour und Charbel Rouhana vor Ort.

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Libanon-Festival

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Stefan Franzen
Foto
IDphotography

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Deutsches Jazzfestival Frankfurt 20026