Folker: Jubiläum und Crowdfunding

FolkerFolker1998 wurde es als Fusion aus dem ostdeutschen Folksblatt und dem westdeutschen Folk-Michel aus der Taufe gehoben: das Musikmagazin Folker. Das Spektrum der Zeitschrift umfasst seitdem neben dem Folk in weltweiten Facetten auch das deutschsprachige Lied und Weltmusik. Eine gewaltige Zäsur brachte die Pandemie 2020, die die Arbeit vorübergehend lahm legte. Nach etlichen Wechseln startete der Folker wieder im Vierteljahresturnus durch.

Im neuen Verlag fortes medien präsentiert man sich mit einer nicht-hierarchischen Gemeinschaftsredaktion nun inhaltlich neu: Das aktuelle Konzept arbeitet mit Schwerpunktthemen, die jeweils eine Ausgabe dominieren, etwa die Digitalisierung in der Musik oder „Frauen – Stimmen – Gleichberechtigung“. Gleichzeitig wurde die Webpräsenz mit vom Heft losgelöstem Mehrwert ausgebaut. Trotzdem steht das Magazin noch nicht auf stabilen Füßen. Dafür hat die Redaktion ein Crowdfunding aufgegleist, das noch bis zum 31. Oktober läuft. Allen schwierigen Umständen zum Trotz begeht der Folker derzeit sein 25-jähriges Jubiläum, etwa mit einer Retrospektive anhand Interviews mit bisherigen Chefredakteurinnen und -redakteuren sowie mit Videogrußbotschaften von 25 Künstlerinnen und Künstlern der Szene.

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Text
Stefan Franzen

Veröffentlicht am unter News

Bezau Beatz