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RIP: Mick Goodrick

Mick GoodrickMick GoodrickEr galt als einer der einflussreichsten Gitarristen seiner Generation, trat aber auch als Verfasser von Lehrwerken für sein Instrument hervor. Mick Goodrick spielte in den Bands von Gary Burton und Jack DeJohnette, nahm aber auch zahlreiche Alben unter eigenem Namen auf. Geboren wurde Goodrick 1945 in Pennsylvania. Mit zwölf Jahren begann er, Gitarre zu spielen, absolvierte ein Studium am Berklee College Of Music in Boston und wurde zunächst in der Band von Woody Herman bekannt. Seine Mitarbeit im Quartett des Vibrafonisten Gary Burton machte ihn in den 1970er-Jahren bei einem breiteren Publikum präsent.

In den 1980er-Jahren spielte er in der Band Special Edition von Jack DeJohnette, aber auch im Liberation Orchestra des Bassisten Charlie Haden. Sein erstes Album unter eigenem Namen erschein 1978 unter dem Namen „In Pas(s)ing“ bei ECM Records mit Eddie Gomez, John Surman und DeJohnette, zahlreiche weitere, auch mit Kollegen wie Bill Frisell oder Joe Diorio, folgten. Goodrick arbeitete als Lehrer am Berklee College und am New England Conservatory und verfasste unter anderem das Standardwerk „The Advancing Guitarist“. DeJohnette attestierte ihm „kreative Meisterschaft und einen trockenen Sinn für Humor“. Goodrick starb am 16. November an Parkinson, er wurde 77 Jahre alt. Text Rolf Thomas

Text
Stefan Franzen, Martin Laurentius & Rolf Thomas

Foto
ECM Records

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