Montreux: Rückkehr in klein

Nubya Garcia (Foto: Adama Jalloh)Nubya Garcia (Foto: Adama Jalloh)Nach einem Jahr coronabedingter Pause öffnet das Montreux Jazz Festival in der Schweiz in diesem Jahr vom 2. bis zum 17. Juli wieder seine Pforten, allerdings in deutlich kleinerem Rahmen als früher. „Wir werden viel intimere Konzerte veranstalten“, sagt Festivaldirektor Mathieu Jaton. „Es ist eine Art Rückkehr zu unseren Wurzeln.“ Erstmals gibt es am Genfer See eine Bühne, die der italienische Sänger Zucchero mit einweiht. Er spielt dort vor einer Zuschauertribüne mit 500 Sitzplätzen.

Mit nur bis zu 1.500 Besucherinnen und Besuchern am Tag ist das Publikum zehnmal kleiner als früher. Auf der Seebühne präsentieren sich unter anderem noch Rag‘N'Bone Man, Altin Gün und Fatoumata Diawara. Im Petit Theatre werden der amerikanische Singer/Songwriter Raul Midón, sein Landsmann, der Pianist Christian Sands, sowie die britische Saxofonistin Nubya Garcia mit ihrer Band zu erleben sein. Der Pianist Roberto Fonseca wird ein Soloprogramm spielen, Ballaké Sissoko und Vincent Segal treten im Duo an und der britische Pianist Alfa Mist kommt mit seiner Band. Außerdem haben sich noch Jowee Omicil, Fred Hersch, Robben Ford und Bill Evans angekündigt.

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Montreux Jazz Festival

Text
Stefan Franzen, Martin Laurentius & Rolf Thomas

Foto
Adama Jalloh

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