Anoushka Shankar: Reflektor

Anoushka ShankarAnoushka ShankarDie großen Konzerthäuser planen für die postvirale Zeit. Keine Ausnahme macht die Elbphilharmonie und hat dieser Tage das Programm für eine ehrgeizige Herbstreihe bekanntgegeben. Die „Reflektor“-Serie, in der die Hamburger wechselnden Musiker*innen verschiedenster Genres für ein paar Tage eine „Carte blanche“ geben, hat für den 5. bis 8. November Anoushka Shankar kuratiert. Die in London lebende Sitarspielerin präsentiert die unterschiedlichsten Facetten der indischen Musikwelt im Inland und der Diaspora, einige der Konzerte wird Shankar selbst gestalten.

Den Auftakt bildet die Livedarbietung ihres Soundtracks zur restaurierten Fassung von „Shiraz“ – der Stummfilm von 1928 erzählt die Geschichte, die zum Bau des Taj Mahals führte. Shankar ehrt außerdem ihren Vater Ravi, der im April 2020 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, mit einem „Centenary Concert“, und sie stellt ihr neues Album „Love Letters“ vor, das ihr Sitarspiel in ruhige Popsongs einbettet. Gäste der „Reflektor“-Reihe sind unter anderem der in London lebende Indo-Jazzer Sarathy Kowar mit seinem Upaj Collective und die Sängerin Aruna Sairam, eine herausragende Vertreterin der südindischen Klassik, der karnatischen Musik.

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„Reflektor“

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen, Martin Laurentius & Rolf Thomas

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