Wolfgang HaffnerWolfgang Haffner„Groovin‘ High“ lautet das Motto der 24. Hildener Jazztage vom 18. bis zum 23. Juni. Die berühmte Bebop-Nummer von Dizzy Gillespie steht dabei ebenso Pate wie ein raubeiniges Zitat von Bob Dylan („Be groovy or leave, man“). „In diesem Jahr ist die halbe Welt bei uns zu Gast“, erklärt Peter Baumgärtner, Jazzschlagzeuger und künstlerischer Leiter dieses Festivals in der Stadt zwischen Düsseldorf, Wuppertal und Solingen. „Es spielen Künstler brasilianischer, chilenischer, kubanischer, libanesischer und südafrikanischer Herkunft. Ihr musikalischer Background ist vielfältig, aber etwas haben sie alle gemeinsam: sie grooven. Garantiert!“

Einer dieser Groove-Meister ist der deutsche Schlagzeuger Wolfgang Haffner, ein weiterer der kubanische Pianist Ramon Valle – beide sind mit ihren Band beim Highlight des Festivals dabei, der „International Jazz Night“ am Samstagabend. Aber in Hilden lässt man sich nicht nur von Sternen blenden, Festivalchef Baumgärtner legt Wert auf ein durchweg künstlerisch hochwertiges Programm. Es treten unter anderen an: die deutsch-afrikanische Band Seba Kaapstad, die Kammerphilharmonie Wuppertal mit dem Vibrafonisten Matthias Haus, das Trio des Pianisten Jermaine Landsberger mit Stargast Sandro Roy, Sängerin Gaby Goldberg, Masaa mit Rabih Lahoud am Mikrofon, KLARO um die Saxofonistin Karolina Strassmayer und dem Drummer Drori Mondlak, Frank Wingold und das All-Star-Quartett „Blue Note Special“ mit Anna-Lena Schnabel (Saxofon), Axel Fischbacher (Gitarre), Moritz Baumgärtner (Schlagzeug) und Stefan Rademacher (Bass). Alle Infos und das komplette Programm: auf der Festival-Site im Internet.

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Hildener Jazztage

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

Foto
Antje Wiech

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