Rudolstadt FestivalRudolstadt FestivalDas Rudolstadt-Festival hat sein Programm für die diesjährige Ausgabe vom 5. bis 8. Juli veröffentlicht. Damit wird sich zugleich der langjährige Chef Ulrich Doberenz verabschieden, der vor 30 Jahren das Festival auf den Weg gebracht hatte. Seine Nachfolgerin wird die Leiterin des Festival- und Künstlerbüros Simone Dake, die fortan mit Petra Rottschalk und dem Programmdirektor Bernhard Hanneken das Rudolstadt-Festival weitertragen und -entwickeln wird. Neben dem schon angekündigten Länderschwerpunkt Estland ist die bewährte Mischung aus Ikonen und Entdeckungen jeder erdenklichen Stilrichtung und Herkunft am Start.

Politisch wird es zur Eröffnung, wenn Yael Deckelbaum ein gemeinsames Projekt israelischer und palästinensischer Frauen auf die Bühne bringt. Mit Graham Nash und Shivkumar Sharma sind Legenden des US-Songwritings und der hindustanischen Klassik zu Gast. Aus der deutschen Liedermacherszene kommt Gisbert zu Knyphausen, der ebenso wie die Jazzsängerin Cymin Samawatie den Weltmusikpreis RUTH erhalten wird. Ein außergewöhnliches Projekt präsentieren die Katalanen von Llibre Vermell de Montserrat mit Klostergesängen des ausgehenden Mittelalters. Afro-Fans können sich auf Fatoumata Diawara und eine Begegnung des Kubaners Omar Sosa mit dem Senegalesen Seckou Keita freuen. Mit Steve Earle schließlich reist ein gestandener Country-Held an die Saale.

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Rudolstadt Festival

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

Veröffentlicht am unter News

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