Bei Jazzdor in Berlin: Emile ParisienEmile Parisien

In Zeiten wie diesen, in denen innerhalb Europas Grenzen wieder geschlossen werden, scheint ein Festival wie Jazzdor Berlin notwendiger denn je zu sein. Denn es ist das Konzept dieses Festivals, Grenzen zu überschreiten. Zwar stand 2007 noch die Idee im Vordergrund, der lebendigen Jazzszene Frankreichs in der deutschen Hauptstadt Berlin eine Plattform zu geben, so wandelte sich aber im Laufe der vergangenen Jahre das Programm: Immer mehr deutsch-französische Kooperationen wurden in Berlin aufgeführt, jede für sich stilistisch offen und durch den neugierigen Entdeckergeist der Musiker geprägt, teils exklusiv für Jazzdor zusammengestellt. Und auch die zehnte Ausgabe vom 31. Mai bis 3. Juni im Kesselhaus der Berliner Kulturbrauerei bleibt diesem Credo treu: „Zu hören gibt es wieder einige Premieren höchst interessanter, deutsch-französischer Projekte und das Neueste aus der lebendigen Jazzszene Frankreichs“, heißt es in der Pressemitteilung.

Beim Jubiläumsfestival gibt es gleich zwei Weltpremieren. Zum ersten Mal stehen am 1. Juni der deutsche Pianist Joachim Kühn, 1944 in Leipzig geboren, und der französische Sopransaxofonist Émile Parisien, 1982 in Cahors geboren, gemeinsam auf einer Bühne. Ebenfalls eine Premiere ist das Konzert des deutsch-französischen Quartetts QÖÖLP am 2. Juni mit Theo Ceccaldi (Violine), Valentin Ceccaldi (Cello), Ronny Graupe (Gitarre) und Christian Lillinger (Drums). Den Festivalauftakt liefert allerdings am 31. Mai der Schlagzeuger Dejan Terzic mit seinem mit Bojan Z (Piano), Chris Speed (Saxofon) und Matt Penman (Bass) multinational besetzen Quartett Axiom, gefolgt von der Deutschlandpremiere der „Symphonie DéJouée“ des französischen Gitarristen Bernard Struber. Rein französische Angelegenheiten sind unter anderem das Dominique Pifarély Quartet, Sylvain Rifflet „Mechanics“ oder Un Poco-Loco. Das komplette Programm und alle weiteren Infos gibt es auf der Festival-Site im Internet. Für die zehnte Ausgabe von Jazzdor Berlin verlosen wir 2×2 Festivalkarten: Schickt uns bis zum 29. Mai eine E-Mail an redaktion@jazzthing.de, mit ein paar Sätzen über unseren wöchentlichen Jazz thing Newsletter. Viel Erfolg!

Weiterführende Links
Jazzdor Berlin

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

Foto
Sylvain Gripoix

Veröffentlicht am unter News
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