Eröffnet das ECM Festival: Nik BärtschNik Bärtsch

„Musik ist der Mittelpunkt meines Lebens “, beschreibt Manfred Eicher, Gründer und Chef des Münchner Labels ECM („Edition Of Contemporary Music“) sein Credo: „Sie ist das Zentrum, und alles verzweigt sich von hier aus, hierher kehre ich immer wieder zurück: in die Konzertsäle, Kirchen und Studios. Musik ist meine Arbeit: Bei Musikaufnahmen sollte jene unverwechselbare Atmosphäre entstehen, die den Wunsch weckt, etwas zu verändern oder, wenn notwendig, besser, vollkommener zu machen.“ Nach diesem Credo hat Eicher seit 1969 einen umfangreichen Katalog mit Alben so verschiedener Jazzmusiker wie Keith Jarrett, Jan Garbarek, Gianluigi Trovesi oder Anouar Brahem, aber auch zeitgenössischer Komponisten und Interpreten Neuer Musik wie Arvo Pärt oder György Kurtag zusammengestellt. Mehr als 1.500 Titel sind darin zu finden, die zusammen eine Art von „Bibliothek der Klänge“ bilden.

Einen Blick in die verschiedenen Regale dieser Bibliothek gibt nun das ECM Festival in Freiburg frei. Das Auftaktkonzert am 15. April bestreitet der Schweizer Pianist Nik Bärtsch mit seinem neuen Quartett Mobile. Bärtsch kommt mit seinem neuen Album „Continuum“ (ECM/Universal) ins Forum Merzhausen, um live seine rhythmisch ausgefuchst gestaltete, auf dem Prinzip der Wiederholung aufbauende Improvisationsmusik vorzustellen. Am 16. April gibt es zuerst am Nachmittag eine „Listening Session“ mit Eicher, bevor am Abend das polnische Marcin Wasilewski Trio mit dem schwedischen Saxofonisten Joakim Milder die Bühne betritt: mit einer in sich ruhenden, dennoch variationsreichen Improvisationsmusik. Der zweite Teil des Abends wird von der ungarischen Gitarristin Zsófia Boros, die mit ihrem Soloprogramm polyglott die unterschiedlichen Regionen einer zeitgenössischen Musik miteinander verbindet.

Der Schlusstag des Festivals, der 17. April, beginnt mit einem Matineekonzert mit dem Duo Gazzana der beiden Schwestern Natascia (Violine) und Raffaela Gazzana (Piano), die mit ihrem Programm „Recital“ ein Schlaglicht auf die „klassische“ Moderne komponierter Musik werfen. Den Festivalschluss bildet „Moderato Cantabile“ der deutschen Cellistin Anja Lechner und dem französischen Pianisten François Couturier: mit einer Melodie-trunkenen Kammermusik an der Schnittstelle von Komposition und Improvisation. Für jedes der vier Konzerte verlosen wir 1×2 Tickets: Schickt uns bitte bis zum 12. April eine Mail an redaktion@jazzthing.de – mit dem Konzert, das ihr in Freiburg gerne besuchen möchtet, und ein paar Sätzen über unseren wöchentlichen Jazz-thing-Newsletter. Viel Erfolg!

Weiterführende Links
ECM Festival Freiburg

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

Foto
Christian Senti

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