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Maxi Sickerts 'Clarinet Bird: Rolf Kühn – Ein Leben mit Jazz'Clarinet Bird

Als das Buch „Clarinet Bird: Rolf Kühn – Jazzgespräche“ vor fünf Jahren zum 80. Geburtstag des Klarinettisten Rolf Kühn erschien, sorgte diese Gesprächsbiografie der Berliner Journalistin Maxi Sickert für Aufsehen. „Es ist vielleicht das spannendste deutsche Jazzbuch des Jahres“, schrieb zum Beispiel 2009 der Leiter des Jazzinstituts Darmstadt, Wolfram Knauer, „und man wundert sich, warum niemand früher auf die Idee gekommen ist, die Geschichte des Klarinettisten Rolf Kühn festzuhalten. Ein Buch, das vieles erklärt, was in vielleicht sachlicheren Büchern zur Jazzgeschichte nicht erwähnt wird, was aber die Schubladen ein wenig durcheinander rüttelt, weil sich Jazzbiografien nun mal selten in einer einzigen ästhetischen Schublade abspielen.“

Am 29. September feiert Kühn nun seinen 85. Geburtstag. Diesen Geburtstag hat die Autorin zum Anlass genommen, um ihre Biografie zu aktualisieren und zu erweitern. Vor allem hat Sickert im Sommer 2014 ein langes Interview mit dem Klarinettisten geführt, um einige seiner Gedanken, die zuvor schon im Buch behandelt wurden, zu vertiefen und zu konkretisieren. „In einem Orchester spielt der Ton der Klarinette eine ganz große Rolle und es war schwer, diesen konzertanten Charakter und die Leichtigkeit eines Swing-Feelings, für das die Klarinette wirklich gut geeignet war, auf die schnellen Doubletime-Figuren des Bebop zu übertragen. Es erfordert intensives Üben, um an diese Fertigkeit zu kommen“, sagt Kühn beispielsweise. Oder: „Amerika hat die große Vorbildfunktion schon längst nicht mehr inne, weil der europäische Jazz sich inzwischen eigenständig und originell entwickelt hat. Emile Parisien, Jan Garbarek oder Michael Wollny, um nur einige zu nennen, haben ihre ureigene musikalische Sprache.“ Sickerts „Clarinet Bird: Rolf Kühn – Ein Leben mit Jazz“ ist jetzt als Hardcover-Ausgabe im Broecking Verlag Berlin erschienen, hat 304 Seiten und kostet 39,90 Euro.

Weiterführende Links:
Broecking Verlag Berlin

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

Veröffentlicht am unter News
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