ELBJAZZ 2018

Trompeter Wynton MarsalisGastdozent in Harvard: Wynton Marsalis

In diesem Monat feiert die Harvard University in Cambridge, Massachusetts, ihr 40-jähriges Engagement für den Jazz. Erste Aktivitäten in diese Richtung wurden 1971 von Tom Everett initiiert, 1972 gab es den ersten Jazzgeschichtskurs in Harvard. Vor zehn Jahren wurde die Musikwissenschaftlerin Ingrid Monson als „Quincy Jones Professor Of African American Music“ berufen. Seitdem wurden die Jazzaktivitäten durch eine „Jazz Masters In Residence“-Reihe ausgeweitet, auch wurden Auftragskompositionen an Steve Lacy, Andrew Hill und Anthony Braxton vergeben und von den Harvard-Jazz-Bands aufgeführt.

Nun hat die renommierte Privat-Universität angekündigt, dass sie für sechs Vorlesungen in den kommenden zwei Jahren verpflichtet hat. Er wird zudem praktisch ausgerichtete Workshops für die Studenten geben. Der Trompeter hat die Bereitschaft von Harvard begrüßt, die Musik stärker in das Lehrangebot integrieren zu wollen. Für Monson wird mit der Verpflichtung von Marsalis die zentrale Rolle des Jazz in der amerikanischen Musik herausgestellt. Die erste Vorlesung von Marsalis findet am 28. April unter dem Titel „Musik als Metapher“ statt.

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

Foto
Danny Clinch

Veröffentlicht am unter News
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