barack obamaStreicht Jazz-Förderung: US-Präsident Barack Obama

Die staatliche Kulturförderung, für die in den USA das „National Endowment For The Arts“ (NEA) zuständig ist, soll im nächsten Jahr um 22 Millionen auf dann insgesamt 146 Millionen US-Dollar gekürzt werden. Das sieht der aktuelle Haushaltsentwurf der Obama-Regierung für 2012 vor. Die amerikanische Jazz Journalists Association bezeichnet den Entwurf als das Ende des „Jazz Masters Fellowship“, mit dem seit 1982 herausragende Jazz-Künstler ausgezeichnet wurden. Es handelt sich dabei um die offiziell höchste Auszeichnung, die in den USA für den Jazz vergeben wird.

Die Preisträger erhalten je 25.000 Dollar, werden in einer vom NEA-Partner Jazz At Lincoln Center ausgerichteten Galaveranstaltung ausgezeichnet und auf Tour geschickt. Die Preisträger müssen bestimmte Exzellenz-Kriterien erfüllen, sie sollen innovative Beiträge zum Jazz geleistet haben. Zu den mittlerweile 123 „NEA Jazz Masters“ zählen Count Basie, Sonny Rollins und Ornette Coleman, für den Jahrgang 2011 wurden erst kürzlich Hubert Laws, David Liebman, Johnny Mandel und die Marsalis-Familie mit Ellis, Branford, Wynton und Jason Marsalis ausgezeichnet. Der Produzent Orrin Keepnews erhielt den „A.B. Spellman NEA Jazz Masters Award For Jazz Advocacy“.

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Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

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