IG Jazz BerlinHat sich gerade gegründet: der Verein IG Jazz BerlinJazzthing.de berichtete bereits über eine Onlinepetition von Berliner Musikern an die Berliner Senatsverwaltung, in der es um die Zukunft der Jazzförderung ging. Für diese Onlinepetition haben sich 2.187 betroffene Künstler und Aktivisten eingetragen, nach Ablauf der „Zeichnungsfrist“ wurde die Petition am 15. Dezember bei der zuständigen Senatskanzlei eingereicht. Parallel zu dieser Aktion haben die Initiatoren den Verein IG Jazz Berlin gegründet, um als Interessenvertreter möglichst geschlossen und verbindlich mit den Politikern sprechen zu können.

Nach Bildung der neuen Landesregierung wird nun auch die Umstrukturierung der Musikförderung erwartet, besonders durch die Einrichtung eines „Music Boards“. Darum gab es bereits im Vorfeld große Aufregung hinter den Kulissen, da die Improvisatoren-Szene befürchtete, nicht mehr am Fördertopf beteiligt zu werden. Mit der Gründung des eingetragenen Vereins soll nun Einsatzbereitschaft demonstriert werden. In den Vorstand wurden auf der konstituierenden Sitzung am 7. Dezember Uli Kempendorff als Vorsitzender, Ignaz Schick als dessen Stellvertreter, Melanie Rossmann als Schatzmeisterin und Marc Schmolling als weiteres Vorstandsmitglied gewählt. Interessierte können jetzt dem IG Jazz Berlin e.V. beitreten, auf einen Vereinsbeitrag wird zunächst verzichtet, „um möglichst allen Interessierten, unabhängig von ihrer finanziellen Lage, den Vereinsbeitritt möglich zu machen“.

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

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