Jazz thing präsentiert:
Bezau Beatz 2026
Jedes Jahr Anfang August verwandelt sich die Marktgemeinde Bezau im Bregenzerwald im Westen Österreichs in einen ganz besonderen Ort für Jazz und improvisierte Musik, dieses Jahr zum 19. Mal vom 6. bis 9. August.
Initiator ist der aus Bezau stammende Schlagzeuger Alfred Vogel, der seit Beginn an als Kurator und Leiter das spannende und heterogene Programm der Bezau Beatz verantwortet, inzwischen unterstützt vom ebenfalls Drums spielenden Valentin Schuster. An diesen vier Tagen verwandelt das Festival den Ort in einen Resonanzraum für aktuelle, kreative, improvisierte Musik, die sich nicht einordnen lässt, sich oftmals widerspenstig zeigt und Grenzen ignoriert.
Das wird auch dieses Mal wieder der Fall sein, wenn etwa Valentin Gerhardus am Eröffnungsmittag digitale Klangflächen ineinanderschiebt und Melodien fragmentiert, wenn im Kloster Bezau die Experimentalvokalistin Luisa Muhr mit Cello und Saxofon ihre innere Teuflin, den „She-Devil“, in Klang übersetzt oder das mit drei Sängerinnen und zwei Flötistinnen besetzte Eupnea mit klangscharfer Kammermusik die diesjährige Ausgabe beschließt.
Dann gibt es unter anderem noch Konzerte mit Emmeluth’s Amoeba, mit dem Gitarristen Kalle Kalima aus Berlin, dem Quartett Hilde aus Köln und dem Schlagzeuger Edward Perraud aus Paris. Mittendrin sind zwei Workshops im Angebot, einmal mit Muhr, die die Stimme in ihren vielfältigen Erscheinungsformen demonstriert, dann in „Hear & Now“ mit der Tänzerin Naïma Mazic und der Perkussionistin Evi Filippou, die mit den Teilnehmer/-innen Verbindungslinien zwischen Körper und Klang offenlegen.
Alle Infos sind online nachzulesen unter bezaubeatz.at.








