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Deutscher Jazzpreis 2027

Die Bewerbungsfrist für den Deutschen Jazzpreis 2027 hat begonnen. Der Preis wird am 2. Juni 2027 zum siebten Mal und dabei erstmals in Leipzig vergeben.

Rebekka Salomea (Foto: Niclas Weber)

Über das nun geöffnete Onlineportal können Bewerbungen in neun von insgesamt 19 Kategorien noch bis zum 30. November 2026 eingereicht werden, und zwar sowohl von Künstler/-innen selbst wie von deren Labels und Managements, Journalist/-innen, Rundfunkanstalten und Festivalveranstalter/-innen aus dem In- und Ausland.

Zu den musikalischen Kategorien Großes Ensemble, Album und Debütalbum (jeweils national und international), Festival und Komposition/Arrangement kommen außerdem Preise für journalistische Leistungen, die auch von Leser/-innen vorgeschlagen werden können, sowie für Musikvermittlung und Teilhabe.

Bei den Sparten „Künstler/-in des Jahres“ (national und international), „Live-Act des Jahres“, für Einzelinstrumente und für das Lebenswerk handelt es sich um kuratierte Kategorien: Verschiedene Fachjurys nominieren dafür jeweils vier Bewerber/-innen, unter denen die Hauptjury dann die jeweiligen Preisträger/-innen bestimmt.

Der von der Initiative Musik vergebene Deutsche Jazzpreis ist mit mindestens 10.000 Euro für die Erstplazierten und mit 1.000 Euro für alle Nominierten dotiert. In den bisherigen sechs Ausgaben wurden insgesamt 159 Preise verliehen und mehr als 2,6 Millionen Euro an Preis- und Nominierungsgeldern ausgeschüttet.

Zu den Preisträger/-innen 2026 zählen die Sängerin Rebekka Salomea (Künstler/-in des Jahres), Pianist und Tasten-Allrounder Sullivan Fortner (Künstler international), Bassist Phil Donkin (Album des Jahres) und Pianistin Aki Takase (Lebenswerk). Als Instrumentalist/-innen ausgezeichnet wurden Christina Wheeler (Vokal), Peter Ehwald (Holz), Lina Allemano (Blech), Olga Reznichenko (Piano/Tasten), Robert Lucaciu (Saiten) und Lukas Akintaya (Schlagzeug/Percussion). Zum besten Festival wurde die Jazzwerkstatt Peitz gekürt, Anna Schmidts Dokumentarfilm „Being Hipp – First Lady of European Jazz“ zur besten journalistischen Leistung.

Alle Infos im Web unter deutscher-jazzpreis.de.

1 Salomea 2 Fortner 3 Takase

Foto
Niclas Weber, Youri Lenquette, Frank Siemers

Veröffentlicht am unter Live things

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