Berlin: Jüdische Kulturtage

Rami KleinsteinRami KleinsteinVom 12. bis 22. November ist Berlin zum 39. Mal Schau- und Hörplatz der Jüdischen Kulturtage. Neben einem reichhaltigen Programm an Filmen, Lesungen, Ausstellungen, Führungen und Diskussionen wurden auch etliche musikalische Programmpunkte kuratiert. Zur Eröffnung ist mit Marina Maximilian eine der großen aktuellen Popsängerinnen Israels in der Synagoge Rykestraße zu Gast. Mit Alexander Estis und dem Trio Scho verbindet man das Format der Lesung mit einem Konzert: Jüdischer Humor und russische Erzähltradition trifft hier auf Klezmer zu einem Abend zwischen Berlin und Odessa.

Mit Rami Kleinstein kommt einer der langjährigen Stars in Israels Popularmusik an die Spree, der ins Songwriting- und Chansonfach hineinragt. Er wird das Finale der Kulturtage bestreiten. Im Filmprogramm sticht für musikalisch Interessierte der Streifen „Esther“ heraus. Der Dokumentar-Regisseur Shaked Goren („My War Hero Uncle“) entwickelt anhand von intimen Telefoninterviews die Geschichte der legendären Sängerin Esther Ofarim. Gorens Film wurde gerade beim Jerusalem Film Festival für die Beste Regie ausgezeichnet.

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Jüdische Kulturtage

Text
Stefan Franzen
Foto
Orit Pnini

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