Hamburg: Elbphilharmonie@10

Im Mittelpunkt der Jubiläumsspielzeit 2026/27 steht der 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten von Amerika, wenn sieben der führenden US-Orchester 13 Konzerte in der Elbphilharmonie spielen, darunter auch das New York Philharmonic, das zuletzt in der Eröffnungssaison in Hamburg auftrat. Eine andere Perspektive auf die USA wird die afroamerikanische Sängerin, Musikerin und Komponistin Rhiannon Giddens einnehmen, wenn sie sich mit ihrem „Reflektor“-Festival den globalen Wurzeln US-amerikanischer Musikkultur widmet. Zudem werden die Geburtstage von Künstlerpersönlichkeiten wie John Adams, Steve Reich und John Coltrane in dieser Spielzeit gewürdigt. Auch gibt es ein Festival mit der Musik aus dem Libanon, eine „Reflektor“-Reihe mit der Tanzkünstlerin Sasha Waltz sowie Auftritte mit Künstler:innen wie Angélique Kidjo, Youssou N’Dour, Sophie Hunger, Dianne Reeves oder den Punch Brothers.
„Seit der Eröffnung haben wir vor allem gelernt“, so der Intendant der Elbphilharmonie Christoph Lieben-Seutter, „welche wichtige soziale Funktion die Elbphilharmonie erfüllt. Vor zehn Jahren hätte ich auf die Frage, warum Hamburg ein spektakuläres Konzerthaus braucht, wahrscheinlich geantwortet: damit wir unser musikalisches Erbe angemessen pflegen. Nach zehn Jahren, die von internationalen Krisen geprägt waren, würde ich sagen: weil sich an diesem Ort fremde Menschen begegnen, Zeit miteinander verbringen und erfahren, dass fantastische Ergebnisse entstehen, wenn Menschen kooperieren und gemeinsam kreativ sind.“ Und Hamburgs Senator für Kultur und Medien, Casten Brosda, sagt: „Die Hamburger:innen sind stolz auf das Konzerthaus und auf ihre Kulturstadt. Und nicht nur Bürger:innen der Stadt wissen die markante Architektur, den einzigartigen Konzertsaal und das herausragende musikalische Programm zu schätzen, auch international strahlt das Licht der Elbphilharmonie als kultureller Leuchtturm und zieht Besucher:innen aus aller Welt an.“
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