Gestorben: Totó La Momposina

Der Erfolg kam über das Ausland, 1974 trat sie in der Radio City Music Hall in New York auf. In den 1980ern siedelte Totó La Momposina nach Paris über, da sie aufgrund ihrer linken Einstellungen auf einer schwarzen Liste der Regierung stand. In Paris entstand 1984 auch ihr Debütalbum „Colombie“. 1991 nahm Real World sie unter Vertrag, wo zwei Jahre später ihr Meilenstein „La Candela Viva“ erschien, der ihr den endgültigen Durchbruch ermöglichte. Sie bekam nun die Möglichkeit, durch die ganze Welt zu touren, spielte etliche weitere Alben ein und erhielt zwei Latin Grammys. Bis in den HipHop schaffte es ihre Musik, dank Samples von Timbaland, Jay-Z und 50 Cent. 2022 gab sie bekannt, an Alzheimer zu leiden und zog sich zurück. Real World-Gründer Peter Gabriel würdigte sie wie folgt: „Sie hat die Bühne stets mit ihrer Herzlichkeit, ihrem musikalischen Können und dieser außergewöhnlichen Stimme zum Strahlen gebracht.“ Und ihre junge Landsfrau Li Saumet von Bomba Estéreo betont, dass Totó ihr den Weg geebnet habe: „Sie hat uns gezeigt, unsere Wurzeln ohne Angst anzunehmen und sie stolz mit der Welt zu teilen.“
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Totó La Momposina






