Hamburg: JazzHall SummerFestival

Im Mittelpunkt sind die „Focus Artists“ Laila Nysten und Lucas Brum, die für eine neue Generation von Künstler:innen stehen. Mit ihrem mit Rhythmusgruppe, Bläsern und einem Streichquartett besetzten LA ILA Large Ensemble verwischt die Sängerin und Geigerin Nysten am 29. Juni raffiniert die Grenzen von Jazz, Pop und klassischer Kammermusik. Am nächsten Tag ist sie dann als Geigerin selbst Mitglied eines Streichquartetts, mit dem sie unter anderem Jazzstandards von Charles Mingus oder Cole Porter neu und anders klingen lässt. Auch der Komponist und Gitarrist Brum stellt sich mit zwei Konzerten dem Publikum: am 1. Juli im Duo mit der Sängerin Cansu Arat, das die zwei aber immer wieder mit Streichquartett und Rhythmusgruppe zum Oktett vergrößern, und am 2. Juli als Leiter der Bigband der HfMT im Zusammenspiel mit dem Sophia Oster Quartett.
Dann gibt es noch Konzerte mit der Vincent Dombrowski Bigband und Yo!Jazz (28.6.), dem Leon Sladky Trio (29.6.), dem Trompeter Jeremy Pelt, der mit einer All-Star-Rhythmusgruppe mit Orrin Evans (Piano), Buster Williams (Bass) und Lenny White (Drums) am 3. Juli nach Hamburg kommt, und dessen Instrumentalkollegin Milena Casado am 4. Juli. Und der Festivalauftakt ist wieder ein Nachwuchstag in Kooperation mit der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg und dem Verein Bigband Port Hamburg. „Beim JazzHall SummerFestival wird Jazz zur gemeinsamen Sprache“, ist der künstlerische Geschäftsführer der JazzHall, Bassist Tilman Oberbeck, überzeugt: „offen, vielstimmig und generationenübergreifend. Wir verstehen Jazz als Community – als Ort von Nähe, Austausch und Resonanz.“
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