Jazz thing präsentiert:

Shalom-Musik.Köln 2026

„Zuhören“ ist das Motto des Festivals Shalom-Musik.Köln vom 1. bis 10. September 2026. Gemeint ist damit nicht nur, dass man in Zeiten der allgegenwärtigen Algorithmen das Hören von Musik neu lernen soll, sondern auch, dass wir Menschen einander mehr zuhören müssen, um uns zu verstehen.

Omer Klein (Foto: pierre Hönnemann)

Dieses Festival für jüdische Musik will seine Besucher/-innen damit zum Dialog auffordern, um Gräben zu überbrücken und Grenzen zu überwinden. Neben Konzerten mit sakraler jüdischer Musik, weltlichem Pop und Folk, sinfonischer und Kammermusik (das lässt sich am „Langen Tag mit jüdischer Musik“ am 6. September an vielen Orten in Köln bei freiem Eintritt erleben) geht es auch am 3. September wieder ums Zuhören, wenn im Ventana Köln der Pianist Omer Klein auf den Mandolinenvirtuosen Avi Avital trifft.

Avi Avital (Foto: Christoph Köstlin)

Der eine, Klein, begegnet als Improvisationskünstler dem anderen, dem klassischen Musiker Avital. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach Anknüpfungspunkten zwischen einem zeitgenössischen Jazz hüben und der Musik des Barock, der Klassik und der komponierten Moderne drüben. Das verlangt von beiden feine Ohren, weil so sich Nuancen und Details im Spiel des anderen erkennen lassen.

Auf shalom-musik.koeln steht das vollständige Programm im Web.

Foto
Pierre Hönnemann, Christoph Köstlin

Veröffentlicht am unter Live things

Applaus 2026