Somi

Petite Afrique

(OKeh/Sony)

Somi – Petite Afrique (Cover)„Am I black enough for you?“ fragt Somi provokativ in „Black Enough“, einem von 14 neuen Songs auf ihrem zweiten Album. Die Amerikanerin, deren Eltern aus Uganda und Ruanda stammen, arbeitet von Harlem aus an ihrer ganz eigenen Mixtur, wobei die Sängerin mit ihrer lasziven Stimme sich auch als talentierte Songschreiberin erweist. Zackige kleine Bläsersätze, die aus südafrikanischen Townships stammen könnten, komplexe westafrikanische Rhythmen, der geschmeidige Bass von Michael Olatuja: Bei Somi kommt vieles zusammen, das von ihren überragenden vokalen Fähigkeiten zusammengehalten wird. Man höre nur, wie sie sich in „The Gentry“ an Aloe Blacc misst, wie sie Stings „Englishman In New York“ in „African In New York“ umdichtet und ihr außerdem vielschichtige Balladen gelingen, die glatt von Joni Mitchell stammen könnten. Das Versprechen, das Somi mit ihrem Debüt-Album gegeben hat, löst sie voll ein.

Text
Rolf Thomas
, Jazz thing 118

Veröffentlicht am unter Reviews
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