ELBJAZZ 2018

Mira Falk Quartet

Enchanting Land

(Record Jet/NMD)

Mira Falk Quartet – Enchanting Land (Cover)Gleich der akzentuierte Opener dieses Debüts gibt mit seiner beschwingten Verspieltheit zwischen Kopfnicker-Jazz und Pop-Refrain-Struktur ein Versprechen auf etwas, das die ganze Platte leider nur zum – wenn auch größten – Teil einlösen kann. Es sind vor allem die Balladen, bei denen sich Mira Falks traumwandlerisch-schwebende Stimme, der auch das Deutsche ganz hervorragend steht, vollends entfaltet. Absolutes Highlight ist dicht nach ihrer Interpretation des Klassikers „Whatever Lola Wants“, der hier als spröder Salon-Tango mit Männerchor-Koda richtiggehend Humor beweist, dann auch die Eigenkomposition „My Wondrous Little House“. Der Loop-reiche Abschluss „Yellow Star“ versöhnt mit der ein oder anderen nicht ganz so stimmigen Nummer und schließt das Album, das nicht zuletzt mit einem herausragenden Kristján Martinsson am Klavier besticht, ebenso leichtfüßig ab, wie es begonnen hat.

Text
Victoriah Szirmai
, Jazz thing 101

Veröffentlicht am unter Reviews
Trackback URL: https://www.jazzthing.de/review/mira-falk-quartet-enchanting-land/trackback/

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Abonnieren: Benachrichtigung bei neuen Kommentaren
oder ohne Kommentar abonnieren.