ELBJAZZ 2018

Max Merseny

World Traveller

(enja/Soulfood)

Max Merseny – World Traveller (Cover)Alles kommt zurück, zurzeit bevorzugt der Stil der 1980er und ‚90er. Max Merseny zum Beispiel begeistert sich für Acid-Jazz, dieses urban coole Idiom, zu dessen Stammbaum sowohl poppiger Fusion wie auch ein mit Roots-Rap versetzter Groove-Sound gehört. Der Saxofonist aus München spielt sich daher auf „World Traveller“ seinen eigenen Sonnentanz, macht den Sanborn, lässt es fließen. Die Struktur seiner Stücke folgt der beiläufigen Sophistication der Fusionschule: Wichtig ist das Tanzbare, Eingängige und dafür lässt sich Merseny von dem Keyboarder und Produzenten Federico González Peña, Gitarrist Ferdinand Kirner und einigen Gästen wie Rapper Phonte oder Drummer Gene Lake helfen. Ein wolkiger, mal sanft, mal wogend dahingleitender Klangflow entsteht, in den er seine geschmeidigen Alto-Linien einpasst, als sei während der vergangenen drei Jazzjahrzehnte nichts passiert. Nichts, was Merseny interessiert.

Text
Ralf Dombrowski
, Jazz thing 119

Veröffentlicht am unter Reviews
Trackback URL: https://www.jazzthing.de/review/max-merseny-world-traveller/trackback/

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Abonnieren: Benachrichtigung bei neuen Kommentaren
oder ohne Kommentar abonnieren.