psychische Gesundheitspolitik in den USA https://deutschpillen.com/ Rezept Drogenkonsum während der Schwangerschaft

Eric Legnini & The Afro Jazz Beat

Sing Twice!

(Discograph/Harmonia Mundi)

Der Seitensprung ins Funky-Fach ist schon seit mehreren Jahren Eric Legninis Steckenpferd. Und tatsächlich hat der französische Pianist dafür vor allem dann eine Begabung, wenn er sich ans Fender Rhodes setzt. Seit „The Vox“ vor zwei Jahren gehören außerdem Stimmen zum Inventar – und sein für einige Stücke um Bläser erweitertes Trio The Afro Jazz Beat begleitet daher auch diesmal wieder Sänger und Sängerinnen, allen voran den Briten Hugh Coltman, bei zwei Liedern außerdem Mamani Keita aus Mali und bei einem die US-Japanerin Emi Meyer. Das bringt zwar Farben in Legninis Musik, aber nur bedingt Abwechslung. Denn sowohl er selbst als auch das Trio mit Bassist Thomas Bramerie und Drummer Franck Agulhon wirken durch die Rolle der Begleitung funktionsdienlich gebremst in ihrer Ausdruckskraft. Um die dadurch entstehenden Längen auszugleichen, fehlt aber dem Stevie-Wonder-Adepten Hugh Coltman das Charisma, wohingegen das volksmusikalische Moment bei Mamani Keita zu kurz greift. „Sing Twice!“ wirkt auf diese Weise unentschlossen, in der Mitte zwischen der Faszination für das Afrobeat-Groovige und dem Willen, noch tiefer in die Welt der „Black American Music“ einzutauchen.

Text
Ralf Dombrowski
, Jazz thing 99

Veröffentlicht am unter Reviews
Trackback URL: https://www.jazzthing.de/review/eric-legnini-afro-jazz-beat-sing-twice/trackback/

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Abonnieren: Benachrichtigung bei neuen Kommentaren
oder ohne Kommentar abonnieren.