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Cameron Graves

Live From The Seven Spheres

(Mack Avenue/in-akustik)

Cameron Graves – Live From The Seven Spheres (Cover)Kein anderer Jazzpianist gibt derart unumwunden zu, von Metalgitarristen beeinflusst zu sein, wie Cameron Graves. Würde es Djent auf dem Klavier geben, dann würde Graves auf seinem neuen Live-Album wohl alle Voraussetzungen dafür erfüllen. Von Album zu Album nimmt der Kalifornier mehr Fahrt auf. Dieser Live-Mitschnitt hat mit den Djent-Berserkern Animals As Leaders oder Meshuggah mehr gemein als mit irgendeiner Tradition im Jazz. Graves‘ halsbrecherische Math-Jazz ist atemberaubend. Wann immer man denkt, der Höhepunkt wäre erreicht, mehr Energie oder ein noch rasanteres Tempo würden nicht gehen, belehrt der Pianist uns eines Besseren. Und damit das Ganze dann eben doch noch eine Anmutung von Metal bekommt, hat Graves den Gitarren-Olympioniken Colin Cook angeheuert, mit dem verglichen Al Di Meola einer Schildkröte ähnelt. Hypervirtuosität und Pedanterie in der Ausführung dienen hier jedoch keinem Selbstzweck, sondern symbolisieren die Tempospirale des Alltags im Informationszeitalter.

Text
Wolf Kampmann
, Jazz thing 144

Veröffentlicht am unter Reviews

Michael Wollny