Aki Rissanen

Amorandom

(Edition Records/Harmonia Mundi)

Aki Rissanen – Amorandom (Cover)Die drei Mitglieder dieses Klaviertrios kennt man hierzulande als kreative Ausgangsbasis des Trompeters Verneri Pohjola. Aki Rissanen spielt seit mehr als zehn Jahren im Quartett seines finnischen Landsmanns eine tragende Rolle, Antti Lötjönen am Kontrabass ist ebenfalls schon lange dabei, während Schlagzeuger Teppo Mäkynen für „Bullhorn“, das letzte Album Pohjolas, hinzu stieß. „Amorandom“ ist das bereits achte Album des 36-jährigen Pianisten, der mit seinem Trio diesmal ausschließlich eigene Kompositionen vorstellt. Ursprünglich als Untermalung für einen Trickfilm entstanden, zeichnen sie eine außerordentlich lebendige Ideenlandschaft, in welcher der Aktionsradius der drei Musker zwischen folkloristischen Patterns und kantigen Neutönern liegt. Viel Platz also für frischen Wind in Richtung Bop, dynamisch rockende Beats, einen Touch Minimal Music, neoklassische Akzent und kammermusikalische, impressionistische Melancholie.

Text
Uli Lemke
, Jazz thing 113

Veröffentlicht am unter Reviews
Trackback URL: https://www.jazzthing.de/review/aki-rissanen-amorandom/trackback/

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Abonnieren: Benachrichtigung bei neuen Kommentaren
oder ohne Kommentar abonnieren.