Berlin: Kollektiv Nights 2026

Taiko SaitoTaiko SaitoFast 20 Jahre ist es her, dass Gerhard Gschlößl (Posaune), Marc Schmolling (Piano), Felix Wahnschaffe (Saxofon), Wanja Slavin (Saxofon), Ronny Graupe (Gitarre), Philipp Gropper (Saxofon) und Johannes Lauer (Posaune) das Jazzkollektiv Berlin an den Start gebracht haben. Seitdem haben die sieben Musiker jährlich ihre Kollektiv Nights veranstaltet, mit denen sie einerseits die Hauptstadtszene in den Mittelpunkt stellten, andererseits aber auch Kooperationen mit internationalen Musiker:innen auf die Bühne brachten. Kürzlich hat sich diese reine Männerrunde geöffnet und vier Kollektivistinnen in ihre Reihen aufgenommen: die Vokalistin Almut Kühne, die Pianistin Isabel Anders sowie die beiden Vibrafonistinnen und Percussionistinnen Taiko Saito und Evi Filippou. Vom 26. bis 29. August stehen die nächsten Kollektiv Nights in der Berliner Kunstfabrik Schlot an.

Im Zusammenhang mit den dazu gekommenen Kollektivistinnen ist der Schlussabend bemerkenswert. Dann werden sich alle elf Musiker:innen auf der Bühne versammeln und als Kollektiv Nights 2.0 den neuen Sound ihres Berliner Kollektivs präsentieren. An den Abenden zuvor gibt es zum Beispiel Soloauftritte mit dem Saxofonisten Chris Pitsiokos oder dem Gitarristen Ronny Graupe, die Vibrafonistin Taiko Saito kommt mit ihrem Trio ins Schlot, ihre Instrumentalkollegin Evi Filippou stellt ihr Bandprojekt WOBBLY vor und die Vokalistin Almut Kühne zeigt sich dem Publikum mit ihrem paneuropäischen Oktett TO BE WE. Zudem gibt es noch Auftritte mit einigen kollaborativen Bands wie dem Trio Reznichenko/Gropper/Haberl oder dem Quartett Wahnschaffe/Schröder/Pichler/Merk, während Der Moment um den Posaunisten Gerhard Gschlößl zusammen mit Saito die diesjährigen Kollektiv Nights eröffnet und der Saxofonist Wanja Slavin mit seiner aktuellen Formation libelle auftritt.

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Jazzkollektiv Berlin

Text
Martin Laurentius
Foto
Rike McCullough

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Deutsches Jazzfestival Frankfurt 20026