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Johannes Haage

Originell verdrahtet

Das Trio Drift des Berliner Gitarristen Johannes Haage, zu dem der österreichische Bassist Matthias Pichler und der amerikanische Schlagzeuger Joe Smith gehören, steht für einen luftig-leichten Sound, der mit originell verdrahteten Themen arbeitet. Das dritte Album „Wings“ (shoebill music) präsentiert ein Dutzend Songs, die allesamt von Haage oder Smith stammen.

Johannes Haage

Der Bandleader lässt sich bei seinen Kompositionen dabei gerne von echten oder imaginären Personen inspirieren. So ist die elegant schwebende Ballade „Delaney“ dem australischen Gitarristen Jon Delaney gewidmet. „Ich erfuhr, dass er nach einer schweren Krankheit verstorben war, während wir an der Musik für dieses Album arbeiteten und schrieb die Melodie in Gedanken an ihn“, berichtet Haage. „Ich habe viele wertvolle Erinnerungen daran, mit ihm im Duo zu spielen, als er vor Jahren in Berlin lebte. Ein großartiger Musiker und Freund, der viel zu früh von uns gegangen ist.“

Verschattete Melancholie und ein transparenter Klang zeichnen „Feraxus VIII.“ aus, das von einer Figur inspiriert wurde, die nie existiert hat. „Es handelt sich um einen imaginären König, der einst über die Spiaggia di Feraxi regierte, einen Strand an der Ostküste Sardiniens“, erzählt Haage. „Ich schrieb es am achten Geburtstag meines Sohnes im Mai 2021. In Gedanken an ihn tauchte plötzlich die Erinnerung daran auf, wie ich mit seiner Mutter an diesem wunderschönen, leeren Strand spazieren ging, bevor er geboren wurde.“

Text
Rolf Thomas

Veröffentlicht am unter 146, Feature, Heft