Berlin: People Festival

Die 2026er-Ausgabe verspricht auf ihrer Webseite nicht weniger als 200 Premieren auf zwölf Bühnen, versichert, dass noch niemand einen Schimmer hat, was passieren wird, und weist darauf hin, dass es keine Künstler:innenhonorare gibt. Die Ticketeinnahmen dienen ausschließlich der Kostendeckung. Weiterhin heißt es: „180 musicians are already exchanging ideas, sharing songs, to prepare for one more magical encounter. Spending a week across 40 studios and spaces — dedicated to making something special together — for us all to experience, to connect and enjoy!“ Auf Plakaten und Webseite werden bereits Namen genannt, darunter die Initiatoren Aaron und Bryce Dessner von The National und de Ridder sowie Adrian Utley (Portishead), Jan St. Werner und Andi Toma (Mouse on Mars), Limpe Fuchs (Anima), Shahzad Ismaily (Ceramic Dog), Erlend Oye (Whitest Boy Alive) Marena und Max Whitcher, Rebecca Foon (Ex-A Silver Mt. Zion), Zach Condon (Beirut) und viele, viele mehr, die auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben, außer dass sie offenbar die kreative Energie in den Räumen des Funkhaus schätzen. Den zum Teil denkmalgeschützten Gebäudekomplex im Osten Berlins mit seinen exzellenten Studioräumen als kreativen Ort erhalten zu haben, gehört zu den positiven Kapiteln jüngerer Berliner Kulturgeschichte. Das People Festival ist eine angemessene Art, dies zu feiern.
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