Köln: Female Voices Of Resilience

Maliheh MoradiMaliheh MoradiIn den letzten Jahren hat die iranische Ethnomusikologin und Kuratorin Yalda Yazdani etliche Projekte mit nahöstlichen Musikerinnen aufgegleist. Beginnend mit „Female Voices Of Iran“ porträtierte sie Künstlerinnen aus dem persischen, kurdischen und afghanischen Kulturraum in aufwendigen Dokumentarfilmen und organisierte Konzerte. Nun schlägt Yazdanis ein neues musikalisches Kapitel auf, das stilistische Barrieren überspringt. Mit dem Kölner Gürzenich-Orchester unter der Leitung der Südkoreanerin Juya Shin präsentiert sie am 26. September in der Kölner Philharmonie das Programm „Female Voices Of Resilience“. Yazdani hat hierfür vorrangig iranische Sängerinnen zusammengestellt, die ihr Land verlassen haben, nachdem die Proteste infolge des Mords an Jina Mahsa Amini eine Welle an Gewalt durch das Mullah-Regime gegen die Zivilbevölkerung ausgelöst hatten.

Erstmals stehen diese Frauen gemeinsam außerhalb des Irans auf einer Bühne. Das Konzert zeigt zugleich die vielen stilistischen und regionalen Facetten der iranischen Musik, von aserbaidschanischen und kurdischen Einflüssen über qaschqaische und belutschische Musik bis hin zu zeitgenössischen Formen. Die Stimmen und traditionellen iranischen Instrumente des Inner Unity Ensembles mit Kamancheh, Oud und Santur treffen auf das Sinfonieorchester. Mit dabei sind Foroogh Fazli, Ghazaal Ansarirad, Mahya Hamedi, Sanam Maroufkhani, Hura Mirshekari, Maliheh Moradi, Mina Deris, Samin Ghorbani und Hani Mojtahedy. Die Arrangements haben Matthias Kaufmann und der international bekannte Jazzgitarrist Mahan Mirarab geschrieben.

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„Female Voices Of Resilience“

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Stefan Franzen
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Deutsches Jazzfestival Frankfurt 20026