Der Trompeter Peter Evans ist eine prominente Figur der New Yorker Szene, sowohl als virtuoser Vertreter seines Instruments als auch als Komponist reichhaltiger und anspruchsvoller Kompositionen. Seine straffen Kompositionen und strukturellen Ankerpunkte dieses komplexen Albums lassen genügend Raum für Improvisation, was zu einer wunderbaren Dynamik und lebendigen Ausdruckskraft zwischen den vier herausragend auf den Gesamtklang fokussierten Musikern (unter anderen Joel Ross am Vibrafon) führt. Trotz der Komplexität der Musik klingt alles in den Händen dieser Quartetts so spontan, so organisch und geschmeidig. Speziell die Kombination von Trompete und Vibrafon leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Ein kaleidoskopischer Wirbelwind aus spiralförmigen Ideen und Klängen, der diese starke Formation in Höchstform zeigt.
Text
Olaf Maikopf
Ausgabe
, Jazz thing 162
Veröffentlicht am 16. Mrz 2026 um 07:58 Uhr unter Reviews