Gebhard Ullmann Basement ResearchGebhard Ullmann Basement ResearchDer Sound, das Repertoire, die Atmosphäre – im Zig Zag Jazz Club stimmt einfach alles. Bereits zum zweiten Mal wurde der kleine Club mit dem Spielstättenprogrammpreis „APPLAUS“ ausgezeichnet, 2016 gab es 25.000 Euro, 2017 wurde die Förderung auf 40.000 Euro erhöht. Davon ermutigt plant Dimitris Christides vom Zig Zag Jazz Club nun große Schritte: In Kürze wird es an jedem Abend ein Live-Programm im Club geben, Ende des Jahres sollen zusätzlich Konzerte in der Berliner Auenkirche stattfinden und für nächsten Sommer ist ein großes Open-Air Jazz Festival in Planung.

Doch zunächst wird der Zig Zag Jazz Club ein siebentägiges Festival mit europäischen und amerikanischen Jazz-Künstlern präsentieren. Dies sei eine der seltenen Gelegenheiten, „einige der weltbesten Jazz-Künstler hautnah in einer intimen und gemütlichen Wohnzimmer-Atmosphäre zu erleben“, schreiben die Veranstalter. Es wird an den meisten Festivalabenden Konzerte mit zwei verschiedenen Bands geben, zur Eröffnung spielt Kurt Rosenwinkel und seine brasilianische Band CAIPI. Auf dem Festivalprogramm stehen weiterhin Markus Stockhausen, Gebhard Ullmanns Basement Research, das Savina Yanatous Oktett, E.J. Strickland, Günter „Baby“ Sommer mit dem New Zentralquartett, Johannes Enders, Uwe Kropinski, Julian Lage und Nels Cline, Mike Clark, Ramon Valle mit Nelson Vera, Amoy Ribas und Jurandir Santana sowie Bill Evans mit Gary Grainger, Dennis Chambers und Ulf Wakenius. Das Zig Zag Jazz Club Festival 2018 findet vom 21. bis 28. April statt.

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Zig Zag Jazz Club

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

Foto
Oli Potratz

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