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Eliane EliasAm 4. Mai beim Jazzfest Bonn: Eliane Elias

Zum vierten Mal findet vom 3. bis 11. Mai 2013 das Jazzfest Bonn statt. Die ein oder andere Neuerung hat sich Peter Materna, Saxofonist und künstlerischer Leiter des Bonner Jazzfestivals, für die neue Ausgabe überlegt. Der Eröffnungstag steht unter dem Motto „American Way“ und wirft parallel zur gleichnamigen Ausstellung im Bonner Haus der Geschichte einen Blick auf die Brücken, die Musiker aus Europa und den USA zwischen den Jazzszenen hüben und drüben gebaut haben. „Die Ausstellung ist für uns ein willkommmener Anlass, Vertreter des amerikanisch-europäischen Jazz wie Marc Copland und John Abercrombie sowie den ,amerikanischsten deutschen‘ Jazzer, Rolf Kühn, an einem Abend zu präsentieren“, sagt Materna, „Jazz hatte und hat eine gesellschaftliche Funktion. Im Zusammenhang mit der Ausstellung wird das deutlich.“

Als neuer Spielort ist der Kammermusiksaal im Beethoven-Haus hinzugekommen. In dessen einmaligem Ambiente mit herausragender Akustik gibt es eine dynamisch variable Improvisationsmusik zu hören: das Duo Jasper van’t Hof und Tony Lakatos sowie der Soloperformance des kolumbianischen Harfenisten Edmar Castaneda. Die amerikanische Seite wird durch Konzerte mit dem Trio der Pianistin Eliane Elias und dem Quartett der Sängerin Patricia Barber verstärkt. Europa ist zum Beispiel durch den Kölner Komponisten, Bandleader und Saxofonisten Niels Klein vertreten, der mit dem BuJazzO einen Einblick in seinen gleichermaßen klomplexen wie eingängigen orchestralen Jazz gibt. Oder durch den Pianisten Pablo Held, der mit seinem „Glow“-Projekt einmal mehr seine vielschichtige Improvisationsmusik präsentiert, und durch den Saxofonisten Matthias Nadolny, de im Duo mit dem Bassisten Gunnar Plümer straigh-ahead gespieltes, modern-jazziges Terrain betritt. Das Schlusskonzert am 11. Mai im Telekom Forum verspricht dann einen kammermusikalischen Leckerbissen: der Trompeter und Flügelhornist Till Brönner im Duo mit dem Bassisten (und unserem „Jazz Cooks“-Autoren) Dieter Ilg. Das komplette Programm gibt’s auf der Festival-Site im Internet, der Kartenvorverkauf startet am 1. Dezember.

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

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