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Saxofonist Archie SheppMit der hr-Bigband beim Deutschen Jazzfestival Frankfurt: Archie Shepp50 Jahre Impulse! Records. Als der Produzent Creed Taylor 1961 Impulse! ins Leben rief, hatte er eine bestimmte Vorstellung davon, wie ein Jazz-Label zu klingen, aber auch auszusehen hat: „Mehr Referenzen zur Melodie oder bei einem langen Solo wenigstens ein Ensemble oder ein Teil des Ensembles, das im Hintergrund eine Figur zu dem Solo spielt“, erzählt die heute 82-jährige Produzentenlegende in „Produktivkräfte der Musikwelt“ in der aktuellen Ausgabe von Jazz thing. „Was mich schon immer interessierte, war die gesamte Verpackung: Artwork, Fotografien, Design.“ Taylor produzierte in den 1960er-Jahren einige wegweisende Jazz-Aufnahmen – und holte auch John Coltrane zu Impulse!, für dessen Labeldebüt „Africa/Brass“ er verantwortlich zeichnete.

Dieses runde Jubiläum greift die 42. Ausgabe des renommierten Deutschen Jazzfestival Frankfurt auf. Drei Tage lang, vom 27. bis 29. Oktober, geht man im hr-Sendesaal auf Entdeckungsreise nach den kreativen Funken, die in den 1960ern viele der Veröffentlichungen auf Impulse! geschlagen haben. Beispielsweise mit einer Neufassung von Coltranes Orchesterwerk „Africa/Brass“. Der Komponist und Trompeter Charles Tolliver hat dieses ungewöhnlich instrumentierte Musikstück für die hr-Bigband arrangiert. Als Gastsolist dabei: Saxofonist Archie Shepp. Langjähriger Pianist von Coltrane war McCoy Tyner. Auch er kommt nach Frankfurt zum Festival und präsentiert eine Neuauflage von „John Coltrane And Johnny Hartman“: mit seinem Trio plus dem Saxofonisten Chis Potter und dem Vokalisten José James. Archie Shepp zum Zweiten: Am zweiten Festivalabend spielt er ein Duo-Konzert mit dem Pianisten Joachim Kühn, der ebenfalls auf dem Impulse!-Label veröffentlicht hat. Dessen Produktion steht dann am Festivalsamstag auf dem Programm: „Impessions Of New York“, 1967 unter dem Eindruck von Coltranes Tod entstanden, liefert in Frankfurt die musikalischen Koordinaten, auf denen Kühn mit seinem Bruder Rolf (Klarinette) und den beiden Amerikanern John Patitucci (Bass) und Brian Blade (Schlagzeug) wandern. Das komplette Programm gibt’s im Internet auf der Festival-Site.

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

Foto
hr/Sascha Rheker

Veröffentlicht am unter News
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