Berlin: West-Eastern Divan Festival

West-Eastern Divan OrchestraWest-Eastern Divan OrchestraIm Sommer 1999 luden Daniel Barenboim und Edward W. Said junge Musiker:innen aus Israel und Palästina nach Weimar ein, die damalige Kulturhauptstadt Europas. Was als einmaliger Workshop geplant war, ist zur festen Größe im internationalen Musikleben geworden. Seitdem trägt das West-Eastern Divan Orchestra die Botschaft der Verständigung und des Dialogs in die Welt. In dieser Zeit ist die Gründungsidee weitergewachsen und hat neue Identitäten angenommen. Zur Daniel Barenboim Stiftung in Berlin und der Fundación Barenboim-Said in Sevilla kamen das Barenboim-Said Center for Music in Ramallah und schließlich die Barenboim-Said Akademie in Berlin sowie der 2017 eröffnete Pierre Boulez Saal.

Nun ruft Barenboim ein neues Festival ins Leben: Vom 11. bis 18. November findet erstmals das West-Eastern Divan Festival in Berlin statt. In zehn Konzerten bringt das Festival internationale Musiker:innen zusammen und macht die vielfältige Arbeit der mit dem West-Eastern Divan verbundenen Institutionen im Berliner Kulturleben sichtbar. Den Auftakt gestalten Barenboim und das West-Eastern Divan Orchestra in der Philharmonie Berlin, an einem zweiten Abend erhält das Orchester prominente Unterstützung von Lang Lang. Für weitere Konzerte kommen international renommierte Künstler:innen nach Berlin, die den Projekten seit vielen Jahren verbunden sind: Mit dabei sind unter anderem Naseer Shamma, Emmanuel Pahud, das Boulez Ensemble, sowie Kathleen Tagg und David Krakauer. Außerdem sind Studierende der Barenboim-Said Akademie, der Fundación Barenboim-Said in Sevilla sowie des Barenboim-Said Center for Music Ramallah in Konzerten zu erleben. Festivalorte sind die Philharmonie Berlin, der Pierre Boulez Saal und das Berghain.

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West-Eastern Divan Festival

Text
Martin Laurentius
Foto
Monika Rittershaus

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