Berlin: Jazz in the Garden

Adam Ben EzraAdam Ben EzraZwei Matinee-Konzerte unter dem Namen „Jazz in the Garden I & II“ stehen in diesem Jahr im Programm des Jüdischen Museums Berlin. Im Rahmen der Konzertreihe „Zukunftsmusik“ präsentiert das Museum am 5. Juli um 11.00 Uhr das israelische Nigun Quartet, das sich einer Neuinterpretation spiritueller chassidischer Melodien („Nigun“) unter den Vorzeichen des Jazz verschrieben hat. Ihr jüngstes Studioalbum „The Sacred and the Profane“ ist das wohlklingende Zeugnis der Forschungen von Moshe Elmakias (Piano), Tom Lev (Saxofon), Opher Schneider (Kontrabass) und Yosi Levy (Schlagzeug). Der 2025 veröffentlichte Nachfolger „Live at ‚the Zone‘“ gibt einen Eindruck von ihrer Bühnenenergie.

„Jazz in the Garden II“ folgt am 9. August: Der israelische Bassist Adam Ben Ezra stellt damit sein neues Projekt mit dem kubanischen Schlagzeuger Michael Olivera vor und führt mit ihm einen grenzübergreifenden Dialog zwischen Kontrabass und Drums. Das Programm umfasst das Repertoire des gemeinsamen Albums „Heavy Drops“ und Neubearbeitungen früherer Kompositionen aus der Feder des Bassisten. Bei Regen finden die Konzerte im Glashof des Jüdischen Museums statt. Dort wird die Reihe „Zukunftsmusik“ am 8. September mit einem Konzert der Flensburger Sängerin und Schauspielerin Alli Neumann fortgesetzt. Der Eintritt ist für alle Konzerte frei.

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Jüdisches Museum Berlin

Text
Eric Mandel
Foto
Paolo Galetta

Veröffentlicht am unter News

Bezau Beatz 2026