Langenbruck: Festival Rümlingen

Basel SinfoniettaBasel SinfoniettaDas Schweizer Festival Rümlingen für Neue Musik ist seit 30 Jahren eine feste Größe in der sommerlichen Festivallandschaft – und das im wahrsten Wortsinn: Die Musikerinnen und Musiker des Ensembles bespielen mit internationalen Gästen eine Landschaft, integrieren die topografischen Gegebenheiten in die Kompositionen. In diesem Jahr ist dies vom 21. bis 23. August der Ort Langenbruck, der benachbarte Wald, eine Gondelbahn und das Kloster Schönthal im Oberbaselbiet.

Man startet in drei Orten in Langenbruck, wo die Ägypterin Aya Metwalli in der reformierten Kirche ihre Performance umsetzen wird, das Gesangstrio Treï in der Turnhalle die tragische Geschichte der Stummfilmschauspielerin Leny Bider mit musikalischen Einflüssen aus Italien und der Türkei aufgreift und der Perkussionist Stefano Grasso eine ehemalige Militärunterkunft bespielt. Mit einer Gondelfahrt beginnt am zweiten Tag eine Klangwanderung, an der Musikerinnen und Musiker der Basel Sinfonietta teilnehmen. Angekündigt ist ein „unsichtbares Klanggeflecht im Wald“, „ein System aus Signalen und Resonanzen entlang des Wanderpfads“, „Musik als geteilte, räumliche Erfahrung im Transit“. Am Abschlusstag schließlich verwandelt sich der Skulpturenpark des Klosters Schönthal mit seinen Wegen und Kunstobjekten zu einem Klangpfad, auf dem auch lokale Musiker, etwa der Jodlerclub Oberer Hauenstein miteinbezogen werden.

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Festival Rümlingen für Neue Musik

Text
Stefan Franzen
Foto
Marc Doradzillo

Veröffentlicht am unter News

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