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Dave Stapleton

Flight

(Edition Records/Soulfood)

Dave Stapleton - FlightMit ganz wehmütigen und elegischen Klängen umklammert das Brodowski String Quartet das schwere Herz des Zuhörers. Dann übernimmt das Tenorsaxofon, zaghaft und leise zunächst, bevor es einen überhitzten Dialog mit dem Schlagzeug beginnt und der Rest der Band dann in das Geschehen einfällt. Wo eben noch die reine Melancholie zu spüren war, herrscht jetzt helle Aufruhr. Für diese Musik zeichnet der englische Pianist und Komponist Dave Stapleton verantwortlich. Auf seinem achten Album tat er sich mit Marius Neset, dem Durchstarter am Tenorsaxofon, sowie dem Bassisten Dave Kane, dem Schlagzeuger Olavi Louhivuori und besagten Streichern zusammen. Wenn es dem Tonsetzer um Kontraste, um Spannung und Entspannung ging, hat er die sich selbst gestellte Aufgabe bestens gelöst. Seine Musik steht im ständigen Wechsel zwischen munteren, frei sich entwickelnden, offenen, energetischen Jazz-Passagen und klassisch inspirierten, lyrischen, feierlichen, schwebenden oder auch schwerblütigen, hoch pathetischen Klangstrecken, die den Fluss dieses ambitionierten Werks allerdings zu stark bremsen. Toll sind Stücke wie „Henryk Part 1″, die ihren Charakter ändern und von einer steilen Dynamik-Kurve leben, Nummern, die die Strenge des Notierten auflösen und so richtig zu leben beginnen.

Text
Ssirus W. Pakzad
, Jazz thing 94

Veröffentlicht am unter Reviews
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